B-A-R-F
Biologisch Artgerechte Rohfütterung
Wir tun es aus Überzeugung und haben die vielen Jahre mit dem Barfens nur allerbeste Erfahrungen gemacht.
Unsere Hunde füttern wir hauptsächlich mit Rind, Geflügel und Fisch, ergänzt durch Knochen ein bis zwei mal in der Woche und püriertes Gemüse täglich.
Kartoffeln, Nudeln oder Reis stehen nicht jeden Tag auf dem Speiseplan der erwachsenen. Wobei unsere Welpen täglich Kohlenhydrate in ihrem Napf bekommen.
Auch Trockenfutter von Naturavetal lernen unsere Welpen kennen, wenn auch nicht viel und nur einmal am späten Abend. Da wir wissen das nicht alle den Weg des Barfen einschlagen werden, und sie auch darauf vorbereitet sind.
Zu unserem Gemüse- und Obstsortiment zählen unter anderem
Rote Bete,
Karotten,
Kohlrabi,
Fenchel,
abwechselnd Spinat oder Sellerie,
gekochter Brokkoli (während der Rest roh bleibt),
Gurken,
Eisbergsalat,
Bananen,
kernlose Äpfel,
Ingwer,
Brennnessel,
Löwenzahn,
saisonale Kräuter aus dem eigenen Garten,
Pastinaken,
Hüttenkäse,
gelegentlich Dosen-Thunfisch sowie Kürbis.
Zuerst werden die Zutaten fein zerkleinert, zunächst durch den Fleischwolf gedreht und anschließend im Mixer noch feiner oder flüssig verarbeitet. Es gibt viele andere Möglichkeiten, doch dies sind die Hauptzutaten, die ich regelmäßig verwende. Das zerkleinerte Obst und Gemüse wird portioniert, in Behälter gefüllt und eingefroren. Dem Fleisch geben wir dann einen großen Esslöffel, etwa 100 bis 150 Gramm, des Gemüses hinzu. Alles muss vollständig aufgetaut sein – tiefgefrorenes darf nicht verfüttert werden
Außerdem wird das Futter der Welpen immer erwärmt.
Alles wird am selben Tag verarbeitet und portionsweise tiefgefroren. Gekocht wird nichts, da wir ausschließlich rohes Rindfleisch, Pansen und Herzen – inklusive Rinderblut – füttern. Rinderleber gibt es zwei- bis dreimal pro Woche, je nach Gewicht insgesamt 100 bis 250 g. Zusätzlich bieten wir Hühnchen- und Putenfleisch an. Wobei es nur ein bis zwei mal in der Woche Hühnerkeule gibt oder einmal in der Woche einen schönen Knochen vom Rind aus der Wirbelsäule. natürlich alles rohe Knochen.
Hühnerkeulen kaufe ich oft bei Netto, Herzen und Flügel bei Lidl. Auch bei Lobo Pro Mückler oder dem Barf Snack gibt es oft gute Angebote, dann nehme ich auch gewolftes Geflügelfleisch. Rindfleisch würde ich wenn ich es online kaufen müsste, nur im Ganzen kaufen, da gewolftes meist zu fettig ist und unklar bleibt, welches Fleisch vom Rind verwendet wurde. Fleisch vom Hals ist minderwertig und hormonbelastet, Euter extrem fetthaltig, und auch Kehlkopf enthält zu viele Hormone. Zu viel Fett führt zu Durchfall, zu viele Hormone können bei Hunden schnell zu Schilddrüsenerkrankungen führen. Pansen sollte noch Reste enthalten und nicht komplett gewaschen sein, da der Inhalt sehr gesund für Hunde ist. Blättermagen ist ebenfalls gesund, sollte aber nur in kleinen Mengen gegeben werden – ein Teelöffel pro Tag reicht völlig. Viele haben Angst, Hunden Knochen zu geben, aber ein Schäferhund, der nicht schlingt, hat meist keine Probleme. Mit Knochen sollte man aber erst ab dem 6. Monat beginnen, wenn das Gebiss vollständig entwickelt ist. Neben Geflügelknochen eignen sich auch Rinderknochen wie Schwanz- oder Wirbelknochen. Vor Salmonellen habe ich nur bei Menschen Bedenken, Hunde infizieren sich auch an Salmonellen aber eher mit unseren Kolibakterien (Escherichia coli) und selten mit Salmonellen. Die tägliche Fütterung ergänzen wir abwechselnd mit Lachs-, Lein- oder Hanföl; einmal pro Woche gibt es 1–2 Eigelb über das Fleisch und gelegentlich etwas Apfelessig ins Wasser.
Täglich geben wir Grünlippmuschelextrakt, Flohsamenschalen, Kurkuma, Bierhefe, Seealgenmehl und gelegentlich auch gesammelte, gemahlene Eierschalen.
Mineralien von Canina für Senioren aber auch the Best und Junior für unsere Jüngsten, auch Barf Completle kennen unsere Hunde, die Menge gemäß den Verpackungshinweisen. Auf Schlund, Kehlköpfe, Lunge, Euter, Maul und Ähnliches verzichten wir, da es minderwertig ist. Nieren kommen ab uns an mit in dem Napf. Einen Schlund kaufe ich persönlich vielleicht ein oder zwei mal im Jahr. Hühner- und Putenhälse füttern wir ebenfalls nur selten, da sich dort Hormone konzentrieren. Lunge gibt es bei uns höchstens in getrockneter Form als Leckerli. Herz ist trotz geringer Purine ein hervorragendes Muskelfleisch. Rindertalg ist auch wichtig wenn das Fleisch sehr mager ist, besonders für Ältere, Trächtige und Welpen.
Rohe Rinderohren oder Ochsenschwänze sind bei unseren Vierbeinern sehr beliebt. Kohlenhydrate wie Kartoffeln, Nudeln oder Reis können in kleinen Mengen ergänzt werden, sollten aber nur einen geringen Anteil der Nahrung ausmachen. Bei Durchfall verzichten wir auf Reis und setzen lieber auf Möhrensuppe oder zerdrückte Banane mit Geflügelfleisch. Die Fütterung sollte mindestens 60 % Muskelfleisch (Rind), 20 % Pansen und 10 % Geflügelfleisch mit Knorpel und Knochen (gewolft) enthalten – insgesamt gerne 90 % Fleischanteil, ergänzt durch 5 % Gemüse und etwa 3 % Kohlenhydrate. Etwa 2 % entfallen auf Öle und Mineralien je nach Alter. Blättermagen ist sehr gesund, sollte aber nur in kleinen Mengen gefüttert werden, um Durchfall zu vermeiden.
Wir beziehen unser Fleisch direkt vom Schlachthof
Rüdiger Lauck
Willi-Fründt-Straße 9
19300 Prislich
Auch Trockenfutter von der Firma Naturavetal, mit der ich persönlich sehr gute Erfahrungen gemacht habe, wird bei uns angeboten, auch wenn wir zu 100 Prozent barfen – besonders für den Nachwuchs. Wir haben Naturavetal getestet und können es mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Wer sich nicht zutraut zu barfen, dem kann ich diesen Hersteller ans Herz legen, ebenso die Dosen zur Abwechslung. Aber wir würden Euch immer zur Seite stehen denn Barfen ist so einfach und ihr erspart euch viel Geld beim Tierarzt, wirklich. Jedes Trockenfutter sollte jedoch etwas aufgepeppt werden, indem man Öl oder Fleisch, Mägen oder Herzen untermischt. Natürlich hat jeder sein Lieblingsfutter, denn Geschmäcker sind verschieden. Für unsere Welpen würde ich dieses Futter empfehlen und raten, nicht schon im 5. oder 6. Monat mit Welpenfutter aufzuhören. Füttert Naturavetal bis zum 14. Monat, da es wichtige Inhaltsstoffe enthält, die auch Junghunde für ein gesundes Wachstum brauchen. Später könnt ihr umstellen. Falls euer Hund zu schnell zunimmt, verzichtet auf Leckerli oder gebt einfach etwas weniger Futter. Und bitte wechselt nicht das Futter nur weil euer Welpe ein paar Tage nach dem Auszug es nicht frisst. Wer immer Schokolade ( Fleisch) bekommen hat möchte keine Tomaten (Trockenfutter) essen. Auch Durchfall kann von Stress oder anderen gefundenen und gefressen Dingen kommen. Und bitte weicht Naturavetal nicht ins Wasser ein. Dadurch bekommt euer Welpe zu viel Wasser und davon halt Durchfall. Kauft Hühnerherzen zum Üben und bewegt eure Hunde, damit sie eine gute Muskulatur aufbauen. Alles in Maßen und immer das Gewicht im Blick behalten. Schlaf und Ruhe ist ebenfalls sehr wichtig denn Hunde schlafen viel und Welpen noch viel mehr.
Solltet Sie Fragen haben stehe ich natürlich auch gerne Rede und Antwort:-))
Unsere Welpen lernen auch das Dosen und Trockenfutter von Naturavetal kennen.
Warum: Da ich weiß das nicht alle Barfen möchten aber auch das akzeptiere ich. Möchte aber das die Familien bei dem Futter bleiben auch wenn die Zwerge das Futter bei Auszug manchmal verweigern. Das ist aber völlig normal wer möchte schon Tomaten essen wenn er immer Schokolade bekommen hat.
Auch Trockenfutter kann aufgepeppt werden mit Fleisch und Öle z.B. Leinsamenöl oder Lachsöl.
Bitte bleibt beim Futter, denn das Schlimmste ist dieser ständige Wechsel und der Versuch, immer Abwechslung bieten zu wollen. Haltet euch einfach an zwei Arten von Proteinquellen. Am besten wäre es, wenn ihr euren Liebling barft – das werden sie euch ewig danken. Barfen macht nicht wesentlich mehr Arbeit, wenn man einmal eingespielt ist. Es ist nur am Anfang etwas teurer, da eure Welpen im Wachstum sind und einen hohen Bedarf an Futter haben. Später, je nach Bewegung, liegen einzeln gehaltene Hunde je nach Stoffwechsel bei Hündinnen bei etwa 500 g und bei Rüden bei 700–800 g. Zwei zusammenlebende junge Hündinnen liegen wahrscheinlich bei 700–800 g. Dazu kommen etwa 150 g Gemüse sowie 100–150 g und 150–200 g Kohlenhydrate. Für Rüden gilt es ebenfalls: Orientiert euch an der Gewichtstabelle, um das Gewicht zu halten. Wer unsicher ist, kann nach einem halben oder einem Jahr ein Blutbild machen lassen.
Der Napf ist schnell gefüllt, das werdet ihr sehen. Rechnet es euch einfach mal durch – Barfen muss nicht teurer sein, ist aber gesünder. Vergleicht verschiedene Onlineportale oder fragt euren Metzger, ob er euch etwas besorgen kann oder Fleisch verkauft, das für den menschlichen Verzehr nicht mehr zugelassen ist.
Fleisch: Muskelfleisch + Rinderherz
Pansen
Geflügel (gewolft, mit Knorpel und Knochen)
Mineralien
Öle
Grünlippmuschelextrakt
Gemüse + Obst
Kartoffeln – auch Püree mit Wasser ist möglich, erhältlich im Futterladen oder Agra
rshop
Rinderblut ist auch gesund
Ab und zu eine Hühnerkeule, an einem anderen Tag Flügel oder ein Stück Putenhals ins Futter geben (aber Vorsicht: erst ab dem 6. Monat).
Rinderohr / Hühnerherzen oder Mägen.
Einmal Knochen vom Rind oder den wunderbaren Ochsenschwanz das ist ein Knorpel und sehr begehrt,
der Napf ist so schnell mit wundervollen Sachen gefüllt ihr werdet sehen.
Versucht nur Rind und Geflügel ( Ente-Huhn-Pute )! .....es braucht überhaupt keine weitere Abwechslung wie Lamm, Reh, Kaninchen, Pferd usw. "Im Gegenteil"
BITTE KEIN ROHES SCHWEINEFLEISCH- wenn dann nur abgekochtes.
Natürlich stehe ich jedem bei der Barf-Fütterung zur Seite und bin immer bereit, Fragen zu beantworten.
Die Hand eines Züchters