Was versteht man unter den ganzen Bezeichnungen Patella  Luxation, HD u.s.w. .

 

Ich möchte Ihnen hier nur ganz kurz beschreiben was man unter diesen Abkürzungen versteht.

 

 

 

 

 

Patella Luxation       

 

Bei einer Kniescheibenluxation verlässt eine Kniescheibe die Führungsrinne und springt nach  außen (laterale Patella  Luxation).oder nach innen (mediale Patella Luxation).

 

Folgeerscheinungen

Schädigung des Kniegelenkes (z.B.Kreutzbandriss) durch Instabilität des Gelenkes

Knorpelschäden und Gelenkentzündungen.

Meistens Haltungsschäden die eine Arthrose zur Folge haben.

Schäden an der Wirbelsäule oder auch an der Hüfte und Muskelatrophien

( hauptsächlich der hinteren Muskulatur)

 

 

 

HD

 

Die Hüftdysplasie – Hüftgelenksdysplasie des Hundes ( HD )  oder ist eine Fehlentwicklung des  Hüftgelenkes.

 

Ursachen

 

Z.B .eine HD ist zum größten Teil genetisch bedingt aber es spielt auch die Haltung  und die Ernährung eine sehr große Rolle. Das gesunde Maß an Bewegung für Welpen und die Ernährung von klein an spielen eine große Rolle.

 

Man unterscheidet von:

 

A=HD frei

 

B=  fast normale Hüftgelenke                                                     

 

C=  leichtgradige HD

 

D= mittelgradige HD

 

E= hochgradige HD

 

Teilweise wird nochmals unterteilt in A1, A2, B1, B2 usw.

 

A1 mehr HD frei / A2 noch HD frei ///B1 fast HD frei B2 noch übergangsfrei

 

 

 

Eine HD kann bei beiden Geschlechtern auftreten. Ein Viertel der Untersuchten Hunde wurde bisher als HD frei und ein Drittel als Übergangsform beurteilt. Dazu gehören 60% zu guten Graden und mit gutem Gewissen zur Zucht verwendet werden. Da die heutigen Züchter ihre Tiere  auf HD untersuchen lassen und nur mit HD freien und Übergangsformen zur Zucht zugelassen werden, ist davon auszugehen das bereits mehr Hunde HD frei sind .Und es nur noch sehr selten zu einer Hüftdysplasie kommt. Aber auch die Paarung aus HD-freien Elterntieren bietet keine Garantie, dass die Nachkommen HD-frei sind.

 

 

 ED

 

Unter einer Ellenbogengelenkdysplasie versteht man eine Fehlentwicklung oder eine Fehlbildung im Bereich eines Ellenbogengelenks. Grad 0: es liegen keine Arthrosen, Stufenbildung oder sonstige Veränderungen vor (normales Gelenk)

 

Ursache .

 

Z B. Wachstumsstörungen in den Wachstumsfugen

 

Bei einer Auswertung von ED  0 liegen  keine Arthrosen, Stufenbildung oder sonstige Veränderungen im Ellenbogen vor (normales Gelenk)

 

Ein Grund dafür ist das enorme Knochenwachstum im Alter von 5 - 9 Monaten. Daher treten gerade in diesem Alter die meisten Symptome auf.

 

 

DM

 

Eine Degenerative Myelopathie

ist eine langsam fortschreitende und neurologische Erkrankung die zu einer Zerstörung der Nervenhülle (Myelins) in der Höhe der Brust, des Lendenwirbels und des Rückenmarkes führt. DM ist nicht schmerzhaft und entwickelt sich  meistens ab den 8.Lebensjahr. Bei erkrankten Hunden an DM verschlechtert sich znehmend ihre Eigenwahrnehmung der hinteren Gliedmaßen und können somit nicht mehr ein koordiniertes Laufen beeinflussen.

              ......Es kommt zu einer Lähmung und ist nicht heilbar.....

 

 


 

Es werden dann Diagnosen wie Cauda-Equina-Symdrom, Bandscheibenvorfälle, Rückenmarksinfarkt und Tumore müssen dann durch Untersuchungen ausgeschlossen werden.

Unterteilungen:

 

Genotyp N/N - homozygot [reinerbig] gesund,        

                 N/DM  - heterozygoter [mischerbiger] Träger,

 

                DM/DM – homozygot [reinerbig] betroffen

 

 

 

MH

 

Maligne Hyperthermie

ist eine erbliche Stoffwechsel Erkrankung  der Skelettmuskulatur. Bei bestimmten Verabreichungen von Narkosemedikamenten.

 

Ist ein auslösendes Medikament verabreicht kommt es bei einem MH erkranktem Tier innerhalb von 5-30 Minuten zu den ersten Symptomen. Werden dann keine Gegenmaßnahmen unternommen wie z.B. eine Verabreichung von Dantrolen wird das Tier an Herzrhythmusstörungen, weiteren Blutdruckabfall und dann Herzstillstand und Tod kommen.

 

Ursache

 

Die Erkrankung ist ein gendefekt (Mutation)

 

N/N              Das Tier ist reinerbig /normal und nicht betroffen von dieser Krankheit.

 

N/MH          Das Tier ist mischerbig/betroffen  also Träger und vererben es mit 50 % Wahrscheinlichkeit

 

MH/MH      Das Tier ist reinerbig betroffen und ist ein reinerbiger Träger dieser Mutation und wird es zu 100% tiger Wahrscheinlichkeit weiter vererben.

 

 

Schaltwirbel

 

Schaltwirbel (Übergangswirbel) im Kreuzbereich.

 

Schaltwirbel im Kreuz-Lendenbereich  sind wahrscheinlich verantwortlich für das Cauda equinq-Syndroms (CES). Viele Hunde bekommen einen Schmerz und schreien auf beim Treppen steigen, wenn sie aus dem Auto springen.

 

Ein Einklemmen oder eine Entzündung von Nerven am Übergang der Lendenwirbel zum Kreuzbein unkontrolliert

 

  ..........im Volksmund wird dieses auch treffend als Hexenschuss beschrieben.

 

Kurz gesagt:

 

Schmerz im Kreuz-Lendenbereich,

 

Schmerzen beim Strecken der Hüftgelenke oder beim Hochbiegen des Schwanzes -

 

......., Lahmheit oder Ausfallserscheinungen eines oder beider Hinterbeine

 

........ Empfindungsstörungen in den Hinterbeinen im Schwanz oder um den After und

 

         in der Hinterhand,

 

.........verminderte oder fehlende Reflexe in der Hinterhand und

         vermehrter Absatz von Harn oder Stuhl.

 

Wir unterscheiden 3 Thypen

 

Lumbalen oder freien, normalen Querfortsatz ohne Verbindung zum Becken

 

Intermediären oder teilweise mit dem Becken verbundenen Querfortsatz und den

 

Sakralen oder vollständig mit dem Becken verbundenen Querfortsatz.

 

 


https://www.drei-hunde-nacht.de/ueber-mich/

Borreliose und Zeckenabwehr

 

 

Das Beste, was man tun kann, um seinen Hund vor Borreliose zu schützen, ist vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. Die meisten Hunde, die von mit Borreliose infizierten Zecken gebissen werden, entwickeln Antikörper ohne jemals zu erkranken. Der gängige Borreliose-Impfstoff schützt gegen eine Borrelienart, die hierzulande kaum bzw. gar nicht vorkommt. Eine Kreuzimmunität zu Borrelienarten, die nicht im Impfstoff vorkommen, gibt es nicht. Dagegen stehen häufige Berichte über Nebenwirkungen des Impfstoffes, die auftretenden Symptome ähneln einer Borreliose. Von dieser Impfung ist daher abzuraten.

 

Während der Zeckenzeit kann es helfen, dem Hund zusätzliche Antioxidantien wie Vitamin C und Vitamin K1 zu geben. Zusätzlich können Sie natürliche zeckenabweisende Mittel äußerlich anwenden. Ätherische Öle, z. B. Rosengeranie, Eukalyptus, Zedern, Zitronella, Lavendel, Nelken, Rosmarin oder Opopanex lassen sich gut zur Ektoparasitenabwehr einsetzen. Dazu geben Sie 50 Tropfen ätherisches Öl auf einen Liter Wasser oder eine Wasser-Aloesaft-Mischung. Am besten eignet sich hierzu eine Sprühflasche. Vor jedem Gebrauch gut durchschütteln und auf den Hund sprühen. Achten Sie darauf, dass Nase und Augen beim Sprühen geschützt sind. Alternativ können Sie frische Blüten und/oder Blätter einiger dieser Pflanzen in Apfelessig einlegen, die Mischung 2-3 Wochen in die Sonne stellen, gelegentlich durchschütteln. Anschließend absieben, 1:2 mit Wasser verdünnen und als Parasitenspray einsetzten. Ein Hundebett gefüllt mit Zedernholzspänen wirkt auch zeckenabweisend oder etwas Rainfarn in die Hundehütte legen, das mögen Zecken und Flöhe gar nicht.

 

Bei einer Borrelioseerkrankung wird der Hund schulmedizinisch mit Antibiotika behandelt. Nach einer solchen Antibiose sollte unbedingt die Darmflora mit Probiotika nochmal aufgebaut werden. Während der Behandlung können Sie den Hund unterstützen, indem Sie Antioxidantien, pflanzliche Enzyme, Omega 3-Fischöl, MSM und eine Kräutermischung für Arthrose bzw. Arthritis beifüttern. (siehe Gelenkserkrankungen)

 

Gute Heilpflanzen bei Borreliose-Erkrankung sind Artemisia annua oder Artemisia absinthum, Katzenkralle, Andrographis paniculata und Sarsaparilla oder eine Kombination davon (Tinktur). Unterstützend sollte große Klette (Wurzel) als Tinktur oder Tee verabreicht werden sowie eine Kräutermischung um die Leber und Niere zu unterstützen (z. B. Renal Phyt von DHN). Kräuter, die bei Borreliose sinnvoll unter das Futter gemischt werden können, sind Kapuzinerkresse, etwas Salbei, Brunnenkresse und Klettenlabkraut. Wichtig ist auch, die Darmflora aufzubauen und zu erhalten.

 

Ein weiterer Behandlungsansatz bietet die Wurzel der einheimischen Karde (Dipsacus sylvestris). In der TCM wird Karde bei Krankheiten eingesetzt, die ein ähnliches Symptombild wie Borreliose haben. In meiner persönlichen Erfahrung hilft Karde nur dann, wenn eine wechselseitige Lahmheit bzw. Gelenkschmerz besteht. Hat der Hund zusätzlich Darmbeschwerden, ist die Karde das Mittel der Wahl, ob Borreliose-positiv oder nicht. Kardenwurzeltinktur hat in meinen Erfahrungen als Alleinmittel noch keine Borreliose geheilt, aber bei dem o.g. Symptomenbild sehr geholfen und bei einer Borreliose mit o.g. Symptomenbild zusammen mit anderen Kräuter sehr effektiv gearbeitet.

 

 

Der bekannte Kräuterfachmann und Autor, Matthew Wood, beschreibt die Karde als effektives Mittel bei der Behandlung von Borreliose. Wolf-Dieter Storl hat in diesem Jahr ein interessantes Buch herausgebracht zum Thema Borreliose und ihre Behandlung mit u. a. Kardenwurzeltinktur: Borreliose natürlich heilen: Ethnomedizinisches Wissen, ganzheitliche Behandlung und praktische Anwendungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dosierung Kardenwurzeltinktur beim Hund

 

Bei Borreliose:
Je 10 kg Körpergewicht 10-30 Tropfen Kardenwurzeltinktur 3 x täglich über 3 Monate.
Dosierung langsam aufbauen! Mit 5 Tropfen 3 x tägl. beginnen, Dosis alle 3 Tage um 3 Tropfen erhöhen. Bei Eintritt einer Besserung der Symptome aktuelle Dosis erhalten und bis zu 3 Monate weiter verabreichen.
Nach Zeckenbiss:
Prophylaktisch 5-10 Tropfen 3 x täglich für 1-2 Wochen geben.